PENN    Adrenalin pur

  • Zweifacher Ertragssieger 2015 und 2016 (rel. 107 und rel. 105).
  • Frühe, kurze Blüte, mittlere Reifezeit (BSA-Note 5).
  • Hohe und lange Druschfestigkeit, geringe Ausfallneigung.

PENN – Progressive Ertragsselektion

PENN ist eine züchterische Antwort auf stetig steigende Jahrestemperaturen, aus-geprägte Trockenperioden, einen früheren Vegetationsbeginn und höhere Strahlungsintensitäten. Sie bieten der Pflanze höhere Energieraten, die PENN in besonderer Weise in Mehrertrag umsetzen kann. PENN ist in Warmlagen auf Hochertrag selektiert worden. Er hat in den strahlungsreichen Wertprüfungsjahren und den LSV 2015 geradezu Ertragswunder vollbracht. Auch 2016 ist PENN wieder ein Ertragssieger – auch in vielen Praxisbetrieben. Dazu Ölgehalte von 43,6 %. Mit Adrenalin.

PENN – Wärme ist der Treib-Stoff

PENN ist von Natur aus eher ein Langsamkeimer, der aber mit Beginn der Keimwurzelbildung zunehmend Wachstum aufholt. Der ungewöhnliche Frost im Nordosten 2015/16 hat gezeigt, dass PENN sensibel auf extreme Temperaturschwankungen reagieren kann. Seine mittlere Winterhärte sollte daher durch den Einsatz wachstumsregelnder Fungizide abgesichert werden.
Im Frühjahr ist PENN bei den ersten warmen Tagen einer der Frühstarter. Er beginnt fleißig mit der Entwicklungsarbeit und nutzt so jeden einzelnen Vegetationstag.

PENN – Aufsehen im Ertrag

Speziell gegenüber Verticillium, der Trockenwelke, leistet PENN etwas länger Widerstand und verhindert das vorzeitige Unterbrechen der Leitbahnen. Zweijährig ist PENN sowohl auf Trockenstandorten als auch in den LSV mit und ohne Fungizidbehandlungen der ungewöhnliche Ertragsentwickler (s. Abb. 1). PENN hat 2016 in den 14 LSV-Ertragsregionen (z.B. Marsch-, Höhenlagen- und Löss-Standorten) die allermeisten Top 1- bis Top 3-Platzierungen (s. Abb. ). Eindeutig vorn. Ein Kracher. Ein „Unbedingt“.

PENN – Mähdrusch-Flexibilität: Wenn es passt

Die geringe Ausfallneigung von PENN ermöglicht eine flexiblere Erntezeitplanung beim Mähdrusch. Nach eigenen, dreijährigen Druschversuchen in Norddeutschland kann PENN auch noch 10 bis 12 Tage nach der Kornreife gedroschen werden, ohne dass die Vorernteverluste deutlich ansteigen. Die Stängelfeuchte und der Mähdruschkraftaufwand sinken, der Ertrag kann sogar leicht zunehmen, wenn PENN nicht sofort gedroschen werden muss. Dies hilft besonders in frühen und normalen Druschjahren. In späten Jahren oder bei ungünstiger Witterung kann PENN auch direkt bei beginnender Druschreife geerntet werden. Einfach wegputzen.

  

ertrag_marktl

ertrag
gering         hoch
oelgehalt
gering         hoch
oelertrag
gering         hoch
 

ertragssicherheit

standfestigkeit
gering         hoch
gesundheit
gering         hoch
trockenstress
gering         hoch
regenerationf
gering         hoch
winterfestigkeit
gering         hoch
 

standorteignung

leichtboden
gering         hoch
guteboden
gering         hoch
schwereboden
gering         hoch
 

bestandesfuerung

milchsaateig
gering         hoch
lowinput_eig
gering         hoch
guellevertaeg
gering         hoch
maehdruschegn
gering         hoch
   
saatzeit
früh     ø     spät
herbstentw
verhalten     ø     wüchsig
wr_herbst
reduzieren*     ø     erhöhen*
fungizid_herbst
reduzieren*     ø     erhöhen*
wr_fruehjahr
reduzieren*     ø     erhöhen*
fungizid_fruehjahrt
reduzieren*     ø     erhöhen*
reifestaffel
früh     ø     spät
  
* mögliche Reduzierung/Erhöhung der Aufwandmenge um 10-20% von ortsüblich möglich.